Medizinische Informationen
Die Neurowissenschaften haben den sogenannten „Negativitätsbias“ beim Menschen aufgezeigt. Wenn uns an einem Tag neun positive Dinge und ein negatives Ereignis widerfahren, ist es sehr wahrscheinlich, dass wir uns nur an das Negative erinnern.
In der aktuellen Coronavirus-Situation ist es zweifellos einfach, all die negativen Auswirkungen zu erkennen. Wenn wir uns jedoch etwas bemühen, stellen wir fest, dass es auch einige positive Effekte gibt. Ich denke dabei insbesondere an:
Für alle, die sich für Umweltschutz interessieren und für Degrowth eintreten: Die CO₂-Emissionen sind seit dem Ausbruch des Virus deutlich zurückgegangen.
- Nutzen wir diese Zeit, um Dinge zu tun, für die wir sonst nie Zeit haben und die uns weniger dringend erscheinen.
- Gönnen wir uns auch einfache Freuden (lesen, Zeit mit den Kindern verbringen, sich ausruhen).
- Gewinnen wir Abstand zu unserer beruflichen Tätigkeit, etwas, wofür im Alltag oft keine Zeit bleibt, weil wir ständig im „Hamsterrad“ stecken. Wohin wollen wir wirklich gehen? Was sind unsere wahren Ziele und tiefsten Wünsche?