Wie werden podologische Läsionen bei Diabetikern bewertet?

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Fußläsionen sind häufige und schwerwiegende Komplikationen bei Patienten mit Diabetes. Sie stehen im Zusammenhang mit einer Schädigung der Nerven und Arterien der unteren Extremitäten. Typischerweise handelt es sich um neuropathische Plantarulzera mit Ulzerationen und einer eingeschränkten Wundheilung, die im schlimmsten Fall zu einer Amputation führen können.

Die Internationale Arbeitsgruppe für den Diabetischen Fuß (IWGDF) hat vier Grade zur Bewertung des podologischen Risikos definiert.

Grad 0 entspricht dem Fehlen einer sensiblen Neuropathie, Grad 1 einer isolierten sensiblen Neuropathie, Grad 2 einer sensiblen Neuropathie in Kombination mit einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit der unteren Extremitäten und/oder einer Fußdeformität, und Grad 3 einer Vorgeschichte von Fußulzera (Grad 3a) und/oder einer Amputation der unteren Extremitäten (Grad 3b).

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